Spielende Leseprobe

„Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.“
Novalis, Fragmente

„And I discovered that my castles stand /
Upon pillars of salt and pillars of sand.“
Coldplay, Viva la Vida.

ERSTER TEIL
NOCH NEUN STUNDEN BIS ZUR KATASTROPHE

1 Achim

Es war Nacht. Er saß im Auto und fuhr einen Berg hinauf. Die Strecke kam ihm bekannt vor: Links erschien das Kieswerk. Rechts, im Licht der Scheinwerfer, das Kreuz. Daneben stand ein Engel mit einer Laterne in der Hand. Das Kreuz war kein gutes Zeichen, Achim spürte das, doch er musste weiter und konzentrierte sich wieder auf die Straße. Es begann ein kurvenreiches Stück, der Wald wurde dichter, bog sich nach rechts, nach links, drehte sich einmal im Kreis und wechselte die Richtung. Immer wieder musste Achim scharf abbremsen und kuppeln, doch dann atmete er auf: Er hatte die Hochebene erreicht. Der Himmel leuchtete jetzt unnatürlich gelb über einem Dorf. Er fuhr darauf zu, bog aber kurz vor dem Ortsschild links ab und folgte dem Weg in Richtung Steilhang. Abermals ging es in einen Wald hinein, doch gleich war er da. Er kannte den Weg. Ziemlich gut sogar.
Der Wald teilte sich und gab den Blick frei auf eine Allee. Die majestätischen Bäume leuchteten ungewöhnlich rot und wiesen ihm den Weg hinauf zu einem alten Herrenhaus. Schwarz erschien es im Gegenlicht, fast einsam, als kehrte es dem Betrachter den Rücken zu. Er spürte die Sehnsucht, mit der es über das Tal blickte, über ein Nebelmeer, aus dem bläuliche Berge ihre bewaldeten Gipfel reckten.
Hier war seine Fahrt zu Ende. Er stieg aus.
Nicht, flüsterte eine Stimme, doch er ging weiter, bis er am Abgrund stand. Er verlagerte sein Gewicht auf die Fußballen, spürte die Steine unter den dünnen Ledersohlen und die Kälte, die aus dem Wald aufstieg. Achim, nicht, flüsterte sie wieder; es war die Stimme seiner Schwester, sie flehte ihn an, doch es war zu spät. Niemand konnte mehr aufhalten, was längst entschieden war: Er hatte das Gleichgewicht verloren. Den Verstand. Er raste hinab, schrie und zerschellte an einem Felsen.
„Verdammt“, sagte jemand.
„Das kann doch nicht wahr sein“, empörte sich ein ande-rer.
Achim Herzog öffnete die Augen. Er stand noch immer am Bahnsteig von Bad Urach gegen das Wartehäuschen gelehnt, sein Blick erfasste eine Gruppe Rentner, Berufstätige und Schüler, bevor er auf die elektronische Hinweistafel traf: Verspätung ca. 10 Min. Die Schrift lief auf einem weißen Band über das blaue Display, das die Ankunft der Regionalbahn aus Metzingen ankündigte. Achim blickte auf sein Handy. Es war 15.08 Uhr. Neben ihm telefonierte ein Mann, ein anderer zündete sich eine Zigarette an. Achim blinzelte in die Sonne, schloss seine Augen und konzentrierte sich erneut auf den Traum.
Es gab Träume, die kehrten immer wieder, zumindest Bruchstücke davon. Iris zum Beispiel, seine Frau, hatte regelmäßig von einem Baum geträumt, an dem rote Äpfel hingen. Doch sobald sie einen pflückte, zersprangen alle wie Seifenblasen. Ein harmloser Traum, wie er fand, selbst dann noch, als sie regelmäßig mit Atemnot erwacht war. Selbst dann noch, als sie geglaubt hatte, ersticken zu müs-sen. Als sie im Schlaf geschrien und gestöhnt und ihn einmal sogar blutig gekratzt hatte aus Versehen.
Hinter ihm bellte ein Hund, jemand sagte: „Der tut nichts“, und dann: „Sitz!“
Für solche Träume gab es meist eine einfache Erklärung. Der Grund für Iris Atemnot war kein Apfel gewesen, sondern ihre Schwangerschaft mit Max. Im Prinzip nichts Ernstes, meinten die Ärzte damals, nur der Stress und die Psyche. Ab dem sechsten Monat hatte sie dann trotzdem liegen müssen, mal in der Klinik, mal zu Hause. Heute war Max acht Monate alt. Er war mit einem Kaiserschnitt und einer kräftigen Stimme zur Welt gekommen, ein rotes, schreiendes Bündel, das man Achim auf den Arm gegeben hatte.
Achim blinzelte in einen tiefblauen Himmel, der von wei-ßen Kondensstreifen durchzogen war. Das Dröhnen eines Motorflugzeugs drang an sein Ohr, die Schreie von Kin-dern und hin und wieder ein Lacher aus der Rentnergruppe. Sein Blick glitt desinteressiert über die geröteten Gesichter und flatternden Haare der Pensionäre, Anzeichen dafür, dass man den Thermen einen Besuch abgestattet hatte. Bad Urach verfügte im Untergrund über heiße Quellen, 61 Grad war das Wasser, wenn es aus der Erde kam, weshalb die Stadt als Kurort und Heilbad bekannt geworden war. Achim gähnte. Die Müdigkeit machte ihn träge, und er verfluchte die letzte Nacht, in der er kaum geschlafen hatte. Wieder schloss er seine Augen und tauchte in einen orange leuchtenden Raum mit goldenen Punkten ab.
Sein Traum begann immer mit der Autofahrt und endete immer oben am Steilhang, wo das alte Herrenhaus stand. Es ähnelte dem Haus seiner Eltern, war aber nicht identisch damit. Meist wirkte es verfallener, manchmal auch größer und mehr wie ein Schloss, aber trotzdem spielte es eine Rolle, vor allem aufgrund der Nähe zum Abgrund, dass er im Traum glaubte, wieder zu Hause zu sein.
Er spürte die Sonne auf seinem Gesicht.
Den Traum hatte er bereits als Kind geträumt, aber an-ders. Damals war er mit der Sicherheit eines Falken über das Tal gesegelt, über die kleinen Häuser und den Fluss, wobei das Gefühl, zu fliegen, genauso real gewesen war wie das Haar seiner Schwester, wenn sie ihn damit kitzelte. Es war ein majestätisches Gefühl: die Kraft zwischen den Schulterblättern, wenn er abhob, die Sicherheit der Luft, wenn sie ihn trug. So fühlte sich die Freiheit an, die jenseits der Sorgen und Gesetze der Menschen begann.
Die Sonne tat gut.
Anfangs hatte er es gar nicht richtig bemerkt, doch dann war er immer öfter abgestürzt. Sein Traum war zu einem Albtraum geworden, auch wenn es im Grunde kein richtiger Albtraum war; nur der Fortgang auf dieses Ende hin, das unweigerlich näher rückte, war von Anfang an quälend. Denn das Ende konnte nicht glücklich werden, das spürte er, aber zugleich war da die Hoffnung, er könnte sich auch täuschen. Wenn er dann abstürzte, erwachte er zu allem Übel erst, nachdem er am Boden zerschellt war. Er musste den Schmerz, der seinen Körper zerriss, wieder und wieder aushalten. Wenn er aufwachte, raste sein Herz, das T-Shirt klebte an seinem Körper und der Wecker zeigte 4.37 Uhr. Es fühlte sich so verdammt echt an.
Eine Kirchturmuhr schlug Viertel nach drei. 15.15 Uhr. Der Zug war noch immer nicht da. Achim checkte sein Handy, falls Leif versucht hatte, ihn anzurufen, doch es wurden keine versäumten Anrufe angezeigt.
Aber ihm sei schon klar, hatte Iris gesagt, dass Fallträume nach Freud vor allem sexuellen Charakter hätten? Ihr spitzer Tonfall hätte ihn warnen müssen. Ob nicht alle Träume nach Freud sexuelle Bedeutung hätten, hatte Achim stattdessen provoziert, auch solche von roten Äpfeln? Und außerdem, argumentierte er, um Iris Bemerkung ins Lächerliche zu ziehen, außerdem lebte man im 21. Jahrhundert, mithin in einer Zeit, in der niemand mehr Angst habe vor den gefallenen Mädchen, an die Freud ja wohl gedacht hatte, wenn er an Sex dachte. „Dann geh doch zu deinen Nutten“, hatte Iris prompt geschrien und angefangen zu heulen, was damals auch an ihren Hormonen gelegen haben könnte, vermutete er, sodass ihm nichts anderes übriggeblieben war, als zu versichern, dass er glücklich sei, so wie es war. Das stimmte ja auch; zumindest war es ihm egal, dass der Sex seit Amys Geburt weniger geworden war. Denn sein Problem bestand ohnehin nicht im Fallen, sondern im Zerschellen, aber das behielt er fortan besser für sich.
Achim blickte sich um. Der Bahnhof der Kurstadt bestand aus einem Wartehäuschen, einem Gleis, einer Bank und einem Fahrkartenautomaten. In der Rentnergruppe wurde wieder gelacht. Er spähte das Gleis entlang. Um 15.17 Uhr war immer noch kein Zug zu sehen, doch es konnte nicht mehr lange dauern, bis Leif ankam.
Achim war es gewohnt, Feindschaft auszuhalten, deshalb bewertete er es letztlich nicht über, wenn sein Unterbewusstsein im Traum gegen ihn arbeitete. Er war Invest-mentbanker. Falsch. Er war Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions der globalen Investmentbank Trueman Brothers in London gewesen. An die Vergangen-heitsform musste er sich erst noch gewöhnen. Denn seit dem Tod seiner Eltern war alles anders. Seitdem lebte er wieder auf Buchenblick, in dem alten Herrenhaus, das er zusammen mit Melanie geerbt hatte. Ist es nicht schön, wieder zu Hause zu sein?, fragten ihn die Leute oben im Dorf. Achim nickte dann.
Mit einundzwanzig war er direkt nach dem Zivildienst nach London aufgebrochen. Damals hatte seine Schwester so laut geheult, dass er am liebsten wieder umgekehrt wäre. Damals, als seine Zukunft noch unendlich groß war und die Vergangenheit bedeutungslos zu sein schien. Damals, als er gedacht hatte, einfach vor ihr davonlaufen zu können. Damals, als er noch keine Ahnung gehabt hatte.
Achims Blick blieb an dem blauen Bahnhofsschild hängen. Die Buchstaben von Bad Urach waren verschwommen, als habe der Regen sie verwaschen. Zwischen der Kurstadt und dem Haus seiner Eltern lagen 370 Höhenmeter. Er ließ seinen Blick schweifen. Nach zwanzig Jahren Großstadt musste er sich erst wieder an das Panorama gewöhnen: Ringsum erhoben sich die Berge; keine kantigen, schneebedeckten Gipfel, sondern das bläuliche Gebirge aus seinem Traum. Es war die Schwäbische Alb.
Eine „geheimnisvolle, blaue Mauer“ sei die Schwäbische Alb, hatte seine Mutter immer gesagt. Das Bild stammte von Mörike, doch eigentlich könne es ja jeder sehen: „Blau“ bedeute die Sehnsucht und das Glück, meinte sie, und das „Geheimnis“ stehe für das, was man nicht erklären konnte. „Und die Mauer?“, hatte er als Kind gefragt, „was bedeutet die Mauer?“ Seine Mutter hatte ihm nie geantwortet, doch er wusste, dass die Mauer etwas mit seinem Vater zu tun hatte.
Achim sah zum Steilhang hinauf. Von hier aus war Buchenblick nicht zu erkennen.
„Entschuldigung“, hörte er eine Stimme neben sich. Er drehte sich um. Eine wohlgenährte Frau sah ihn verlegen an.
„Entschuldigen Sie bitte“, wiederholte sie. „Ich wollte nicht …“
Er hob die Augenbrauen und bemühte sich, nicht auf ihre Brüste zu starren, die trotz ihrer Masse einen gewissen Reiz auf ihn ausübten. Dann sagte er: „Ja?“
Achim Herzog hatte weiße, ebenmäßige Zähne, die ihn ein Vermögen gekostet hatten. Damit lächelte er die Frau jetzt an.
„Amy“, brachte sie hervor. „Amy und Nina gehen in die-selbe Klasse. Ich bin die Mutter von Nina.“
„Natürlich!“
Amy war letzte Woche eingeschult worden. Achim reichte der Mutter von Nina die Hand. Ihr kleiner Mund erinnerte ihn an den Mund eines Babys. Feucht bewegte er sich auf und zu und sagte etwas Freundliches über das Wetter. Sein Blick glitt tiefer. Die Frauen, mit denen er sonst zu tun hatte, waren in der Regel so dünn, dass man die Rippen zählen konnte. Ihr Dekolleté hingegen war eine tiefe Spalte in weißem Fleisch. Es kostete ihn Mühe, nicht zu lange darauf zu starren. Er konnte ihre Verlegenheit spüren, dann die verschwitzte, kleine Hand, als sie sich wieder verabschiedeten.
Wenn er von einem „Opfer“ sprach, bevorzugte er die englische Sprache – eines der vielen Relikte aus Londoner Tagen. Mit dem Ausdruck „Prey“ zum Beispiel bezeichnete man auch die Beute eines Raubvogels, mithin eine grausame, aber dennoch natürliche Form des Jagens. Das deutsche Wort „Opfer“ hingegen empfand er als geradezu anstößig. Der Wechsel in die Geschäftssprache hatte ihm auch geholfen, angesichts des Leids anderer gleichgültig zu bleiben, Vertrauen zu missbrauchen und Arglosigkeit auszunutzen. Natürlich war das nicht immer einfach gewesen. Aber anders ging es nun mal nicht. Das waren die Spielregeln.
Nur die Möglichkeit, dass er eines Tages selbst zum Opfer werden könnte, hatte er nicht in Betracht gezogen.
„Achtung, Achtung, meine Damen und Herren, es fährt ein die Regionalbahn aus Metzingen“, tönte eine Stimme aus dem Lautsprecher. Achim ging vor bis zur Bahnsteig-kante. Er hätte Leif auch vom Stuttgarter Flughafen abgeholt, das wäre einfacher gewesen, doch Leif wollte sich eine „Raumidee“ machen und das ginge am besten beim Zugfahren, meinte er. Leif war Architekt. Außerdem war er ein langjähriger Freund von ihm und Iris, der sogar die Patenschaft für Max übernommen hatte. Deshalb hatte Achim nicht lange überlegen müssen, wem er den Auftrag erteilte, das Haus seiner Eltern in ein Wellnesshotel umzubauen. Die Wahl war auf Leif gefallen. Zumal das eine der Bedingungen von Iris gewesen war, mit ihm und den Kindern aufs Land zu ziehen.
„Ich möchte wieder mehr Zeit mit meiner Familie verbringen“, hatte Achim bei seiner Abschiedsrede vor mehreren Hundert Angestellten verkündet. Die Feier hatte mitten in der City of London stattgefunden, im Hauptgebäude von Trueman Brothers, ein Wolkenkratzer mit Blick auf andere Wolkenkratzer. Erst spät nachts, als nur noch ein kleiner Kreis auf der Dachterrasse zurückgeblieben war, hatte Achim die Angst in den Gesichtern seiner Kollegen bemerkt: Sie rechneten noch immer damit, von ihm hereingelegt zu werden. Erst als er sein Champagnerglas erhob und sagte: „Wir kennen das doch alle: Burn-Out? Sinnkrise? Zweifel am System?“, nickte man ihm anerkennend zu. „Du machst es richtig“, sagte man und klopfte ihm auf die Schulter. „Endlich wieder die Natur spüren, kann ich nachvollziehen“, hatte sogar Bobby Fisher eingestimmt, ein kleiner, skrupelloser Mann, dem man besser nicht über den Weg traute.
Am Ende der Schienen erkannte Achim jetzt einen größer werdenden Schatten.
Leif und er hatten vor fünfzehn Jahren zusammen bei Trueman Brothers angefangen, doch nachdem Leif eine Vorgesetzte als „Chick“ bezeichnet hatte, als Puppe, als Hühnchen, wurde sein Vertrag nicht verlängert. Leif hatte seinen Job nicht schlecht gemacht, doch wichtiger als ein gutes Analysevermögen war letztlich ein gutes Urteilsver-mögen. Und das war bei Leif noch nie besonders ausge-prägt gewesen.
Achim trat von der Bahnsteigkante zurück. Die Regionalbahn fuhr ein. Es waren nicht mehr als zwei Wagons, die langsam zum Stehen kamen. Die Türen öffneten sich.
„Jo!“ Der Ruf drang über den Bahnsteig. Dann erkannte er ihn: Leif trug die blonden Haare wie immer zurückge-kämmt und das Kinn – wie immer – nach vorne gestreckt. „Smooth Chin“ hatten sie ihn auf der Bank genannt, glattrasiertes Kinn. Denn im Unterschied zu seinem Urteilsver-mögen war sein Kinn schon immer stark ausgeprägt gewesen. Als Protest gegen diesen Spitznamen trug er noch heute einen Drei-Tage-Bart.
„Alter Rockstar“, begrüßte Leif ihn und die beiden Männer klopften sich gegenseitig auf die Schulter. Ein „Rock-star“ war in der Finanzwelt, wer die ganz großen Deals an Land zog, die sogenannten Elefanten-Geschäfte. Leif war das nie gelungen.
„Das ist also die Schwäbische Alb“, sagte Leif und huste-te. „Ist romantisch hier, wirklich.“
Die Meisten empfanden das so. Außer einer Tante von Achim, die mit über fünfzig noch nach Brandenburg gezogen war, weil die Alb ihr ein Drücken auf der Brust verursachte, meinte sie. Das war natürlich Quatsch. Tante Resi war herzkrank gewesen. Doch Achim hatte die Geschichte trotzdem in der Überzeugung bestärkt, dass die Alb über eine archaische Kraft verfügte, die gemeinhin unterschätzt wurde.
„Du siehst blendend aus“, sagte Leif und lachte gut ge-launt. Achim stimmte ein, doch dann brach sein Lachen abrupt ab.
„Da oben steht es“, sagte er und deutete zum Steilhang hinauf. „Iris und der Kleine können es kaum erwarten, dich zu sehen“, fügte er hinzu.
„Geht es ihr besser?“, fragte Leif und spähte hinauf. Die Hand, mit der er seine Augen gegen die Sonne abschirmte, zitterte.

2 Iris

Iris benetzte ihre Hände mit Wasser und trug genügend Seife auf, um die ganze Oberfläche zu bedecken. Die meisten Leute trugen zu wenig Seife auf beim Händewaschen. Dann rieb sie ihre Handflächen aneinander.
Es war kurz nach drei. 15.08 Uhr.
Sie rieb die rechte Handfläche über den linken Handrücken mit ineinander geflochtenen Fingern und umgekehrt.
Jeden Moment würde Leif ankommen.

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